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JUBILÄUMSAUSFAHRT 11. Juni-14.Juni 2011
  Unsere Obleute Franz und Herwig haben gemeinsam eine 4 tägige Ausfahrt in den Raum Steyr organisiert. Das könnten Sie öfter machen. Sehen Sie selbst.
 

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FRÜHJAHRSAUSFAHRT 17.APRIL 2011
  An einem wunderschönen Frühlingstag werden wir von Gerti und Berti in die Wachau geführt. Danke ! Es hat allen sehr gefallen!
 

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HERBSTAUSFAHRT 20.September 2009:
  Man weiss nicht woran es liegt: aber manche Ausfahrten vermitteln Ruhe trotz Bewegung, und Bewegung ohne Hektik. Wenn noch der persönliche Einsatz der ganzen Familie dazukommt und schönes Wetter die Mühe unterstützt, dann ist der Erfolg vorprogrammiert. Danke Brigitta und Werner für den "Erstling". Wir hoffen auf weiteres !
 

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JUBILÄUMSAUSFAHRT 30. Mai- 2.Juni 2009:
  Die Steiermark stellt sich immer mehr zu dem bevorzugten Ziel für unsere JUBI´s heraus: Denn das Quartett von Helga, Ilse, Gerhard und Manfred führt uns in der ersten von ihnen gestalteten Ausfahrt ins Ausseerland. Sie haben sich eine Menge Mühe gemacht, wenn es auch auf vier Personen aufgeteilt war. Leider hat das Wetter ihre Bemühungen nicht ganz unterstützt. Trotzdem haben wir Lust auf "mehr" bekommen.
 

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FRÜHJAHRSAUSFAHRT 19. April 2009:
  Ihre erste Ausfahrt gestalteten Edith und Helmut Gornik in die Gegend die Ihnen am liebsten ist: die weniger bekannten Strassen und Ziele im Wienerwald. Die scheinbar unter dem Motto "Sieh´, das Schöne ist so nah´" stehende Fahrt war so gelungen, dass es der gewaltigen Jause zum Abschluss, quasi als Trost für alle Enttäuschten, nicht bedurft hätte. Herzlichen Dank!
 

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HERBSTAUSFAHRT 21. September 2008:
  Zum zweiten Mal im heurigen Jahr gestaltet ein Clubkollege seine erste Ausfahrt: Franz Böhm führt uns zwischen Technik pur des Verbundkonzerns in das Bauern- u. Bernsteinmuseum Groß Schweinbarth. Und dazwischen gab´s großes Essen in Putzing. Das war eine gelungene Ausfahrt, die für die Zukunft noch einiges erwarten läßt.
 

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  JUBILÄUMSAUSFAHRT am 10.-13. Mai 2008
 

So früh wie heuer findet Pfingsten selten statt. Hans und Helga Christ haben sich mutigerweise in den Lungau gewagt. Bei nur kurzfristig getrübtem Wetter haben wir sicher eine der schönsten Landschaften Österreichs besucht. Eine ganze Reihe interessanter Orte gesehen und dabei unseren Oldtimern eine Menge abgefordert. Dass der Sölkpass nicht befahrbar war ist ein Wermutstropfen, der aber insgesamt durch die gelungene Ausfahrt bei weitem ausgeglichen wurde. Dank an beide Veranstalter !

 

 

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  FRÜHJAHRSAUSFAHRT am 20. April 2008
 

Berti Klein hat sich die von ihm (erstmals) gestaltete Ausfahrt etwas leichter vorgestellt: einige Ziele sind ihm in der Vorbereitungszeit abhanden gekommen. Dennoch wurde es eine sehr gelungene Fahrt denn gutes Wetter und die fahrerisch anspruchsvolle Routenführung haben eine Menge wettgemacht. Der Abschluß beim Mostheurigen Karner in Nöstach wurde vom Club getragen. Dank an Beide !

 

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  HERBSTAUSFAHRT am 23. September 2007
 

Der ursprüngliche Veranstalter dieser Ausfahrt erkrankte leider, so sprang unser Obmann, Herwig Steirl, kurzfristig ein. Eine Reihe von Clubmitgliedern war noch auf Urlaub und so konnten sie die geruhsame Fahrt nach Schloss Grafenegg (mit Schlossführung) und dann in das Traktormuseum der Fam. Andrä in Windpassing nicht miterleben. Trotz "Hüftschuss" war es eine sehr kommunikative und gelungene Ausfahrt.

 

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  JUBILÄUMSAUSFAHRT 25.- 29. Mai 2007
 

Obwohl "Wien" in unserem Namen prangt und das Zentrum unseres Lebensinteresses ist, fahren wir gerne in weit entfernte Gegenden, koste was es wolle.

Wie zum Beispiel in diesem Jahr: diesmal war der Bodensee-Raum unser Ziel. Wie sie an den Bildern sehen können, sind wir kreuz und quer durchs Ländle und die Ostschweiz gefahren. Friedrichshafen durfte es zum drüberstreuen auch noch sein. Der Autoreisezug hat uns gut hin und zurück gebracht.

 

 

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  FRÜHJAHRSAUSFAHRT 22. April 2007:
 

Unsere Fahrt ging von Wien 23., in das Bergbau- u.Heimatmuseum Enzenreith, von dort zum Ramswirt, wo wir bei prächtigem Wetter im Freien speisen konnten. Nach der Mittagspause gings in die Hermannshöhle und dann noch ins Aviatikum nach Wr. Neustadt. Den Ausklang erlebten wir dann beim Heurigen in Biedermannsdorf. Ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter Monika und Gerhard Krammer !

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte- sagt man. Daher jetzt zu den Bildern !

Bitte unten klicken.

P.S.: Ein Schriftsteller hat unlängst gemeint, die Aussage mit den Bildern sei Unsinn, weil ein Bild gar nichts sage. Sehen Sie selbst ! (HK)

 

 

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HERBSTAUSFAHRT am 24. September 2006
 

Diese Ausfahrt hatte als erstes das "Ernst Fuchs- Museum" in Wien 14., zum Ziel. Von dort fuhren wir über den Kleinen Semmering, Klausenleopoldsdorf, Alland und Thenneberg nach Weissenbach/ Neuhaus um im Heimatmuseum die Ergebnisse wahrer Sammelleidenschaft zu sehen. Dann gelangten wir über Berndorf, Münchendorf nach Gumpoldskirchen ins Essigmuseum. Den Ausklang gab es dann in der Weinlaube in Oberlaa (kein Essig!).

Den Veranstaltern Agnes Monus und Herwig Steirl herzlichen Dank ! (HK)

 

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JUBILÄUMSAUSFAHRT 3.- 6. Juni 2006
 

Als Veranstalter der Pfingstausfahrt 2006 haben wir uns bemüht unter dem Motto "In und ums Joglland" bekanntes (und vielleicht weniger bekanntes) im traditionellen Naherholungs-gebiet der Wiener wieder zu entdecken. Wir haben Historisches, Handwerkliches und Künstlerisches gezeigt und mit der Routenauswahl versucht die landschaftlichen Reize der Gegend mit dem Auto zu "erwandern".

Wir hoffen, daß uns dies zur Zufriedenheit der Teilnehmer gelungen ist !

Brigitte und Karl Hrdlicka

 

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FRÜHJAHRSAUSFAHRT 23. April 2006
 

Wir fuhren mit Anneliese und Sepp Cichra und insgesamt 16 Oldtimer ins Hanftal, ins nördliche Weinviertel. In einer Kutsche besichtigten wir das Dorf, besuchten das Hanfmuseum und verkosteten danach Wein. Nach der Mittagspause und einer Fahrt nach Asparn an der Zaya erfuhren wir im Museum für Frühgeschichte interessantes über die Frühzeit Niederösterreichs. Die Führung durch das Freigelände wurde durch ein aufziehendes Gewitter geprägt sodaß wir den Ausklang des an sich schönen Tages bei einem Heurigen in Stammersdorf genießen konnten.

Danke vielmals für die Mühe !

 

 

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HERBSTAUSFAHRT 18. September 2005:
 

oder Schloss - March - Strass - Raas (Reise)

von -hof zu -egg nach -hof und -dorf

An diesem schönen Herbstsonntag treffen wir uns nahe der Stadtgrenze (zum Schluss:3 Ampeln, 2 mal links abbiegen) um unter der Führung von Hermann einen der größten und prächtigsten Herrschaftssitze des Habsburgerreiches zu besichtigen: Schloss Hof.

18 Fahrzeuge, 20 Mitglieder und 13 Gäste machen sich auf den Weg durch das Marchfeld (zwei Gäste entschließen sich dabei spontan unserem Club beizutreten: herzlich willkommen !).

Bei der Anfahrt wird uns die unendliche Weite des Landes ein wenig bewusst. Wir treffen aber auch auf Namensvettern unserer Clubmitglieder die dort Unternehmen angesiedelt haben (die Vettern nämlich). Aber auch für das Fest der Pferde in Schloss Hof wird geworben. Wahrscheinlich unsere denke ich, es stellt sich aber dann heraus, dass wirklich nur die mit 1 PS gemeint waren. Und endlich am Ziel ! Mit viel Mühe und Geld wurde und wird ein seit Jahrzehnten devastiertes Ensemble auf Glanz hergerichtet. Wir machen mit unserer engagierten Führerin einen Rundgang durch das Schloss und genießen zum Abschluss den Blick über den barocken Garten und die sonnendurchglänzte Landschaft mit Blick hinüber nach Preßburg.

Die übrigen Sehenswürdigkeiten nehmen wir selbstständig in Augenschein: den Herrenhof mit den alten Handwerkstätten, den Meierhof sowie den Kräuter und Küchengarten. Man könnte einen ganzen Tag hier verbringen, aber Hermann hat ein dichtes Programm zusammengestellt und wir müssen weiter nach Marchegg, wo im „MarchEck“ ein multifunktionaler Wirt nicht nur ein Essen sondern auch jede Menge Informationen über das Naturschutzgebiet March-Donauauen und über die Störche auftischt. Manche Ausfahrtteilnehmer hatten vielleicht den Eindruck der Wirt hätte besser öfter in der Küche vorbeigeschaut. Es war aber Gottseidank nur punktuell und so entschwinden wir mit einem Abschieds -Storchenflügelschlag zum nächsten Programmpunkt: nach Strasshof.

Wir verteilen unsere Oldtimer malerisch im Gelände unmittelbar neben den Sauriern des Eisenbahnmuseums: schwarze Giganten der letzten beiden Jahrhunderte. Der Führer lässt ein wenig auf sich warten, d.h. die beiden Führer. Sie haben an diesem Tag schon viel geführt und Renovierungs- Arbeit gibt`s dort in Hülle und Fülle. Aber uns nehmen sie auch noch dran.

So faszinierend die Welt der Eisenbahn auch ist, so interessant auch die technischen Details selbst für Laien, konnte ich mich eines deprimierenden Eindrucks nicht erwehren. Vielleicht war`s der Schmutz (betriebs-bedingt) oder auch der hoffnungslose Ausdruck in den Gesichtern der freiwilligen Mitarbeiter. Die eigene Sammlung sowie die vom Technischen Museum überantworteten Fahrzeuge (ohne staatliche Unterstützung) zu betreuen sind wahrlich keine schwache Hypothek. Dagegen hilft offensichtlich auch kein Schluck aus der Designerflasche ( 2 l Gebinde, bekanntlich ausgestellt im Moma (Museum of Modern Arts in New York)). Ja schweißen macht durstig. Und alte Eisenbahnen anschauen macht hungrig. Vorher machen einige von uns noch eine kurze Ausfahrt auf der Lokomotive, um in Hinkunft zwischen Schneeflockerl und Rußflankerl, besser und durch eigene Erfahrung gestärkt, unterscheiden zu können.

Aber dann brechen wir zum „Alten Mayer“ nach Raasdorf auf. Dort können wir, die letzten Sonnenstrahlen begleiten uns, Abschied von dem schönen Tag nehmen. Danke Hermann für diese Ausfahrt. (HK)

 

 
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JUBI 2005 vom 14.5.-17.5.2005
 

Zwischen Magie und Mystik kreuz und quer durchs Waldviertel

Unser diesjähriger Veranstalter, Exobmann Richard, kündigte schon an, dass alles sehr mystisch sein werde, und händigte uns eine Arbeitsmappe für die JUBI „Mystisches Waldviertel“ aus. Der Anfang war jedoch weder mystisch noch magisch: im Gasthof Schmidt am Riederberg wurde ein reelles Frühstück serviert, welches allen mundete. Und dann gings flugs nach Langenlois, wo wir schon einmal Wein verkostet haben. Doch mit Hilfe der EU (der Guten) haben findige Winzer eine Weinerlebniswelt namens Loisium errichtet, quasi ein Disneyland, in welchem die Entstehung des Weins vom Besucher unmittelbar miterlebt wird. Man nimmt den gleichen Weg wie der Wein: kein Wunder wenn man hin und wieder ein wenig naß wird. Altes und Neues, Theorie und Praxis sind wunderbar zusammengefügt und zum Abschluß gibt´s noch ein Fluchtachterl. Denn das Motorrad- Museum von Fritz Ehn harrt schon unser ! Zum 25-jährigen Bestehen gratulieren wir herzlich, sprechen dem Buffet herzhaft zu und erfreuen uns an den ausgestellten Motorrädern, die z.T. am Beginn unser Motorisierung standen, z.T. als unerfüllte Wunschträume in der späteren Praxis des Alltagslebens von einem Auto abgelöst wurden.

Mit einem herzlichen Winke- Winke verabschieden wir uns von der Gastgeberin (der Gastgeber hatte schon vorher mit dem Motorrad das Weite gesucht). Nach einer abwechslungsreichen Fahrt gelangen wir nach Maißen (wo ist denn das auf der Karte ?) ins Märchenschloß. Leider muß ein Teilnehmerpaar feststellen, dass mancher mystische Märchentraum Realität wird, ein Ereignis das, Gottseidank, in weiterer Folge wieder etwas in den Hintergrund trat.

Am Sonntag den 15.5. geht es früh am Morgen nach Groß Pertholz zur Papiermühle Mörzinger, wo uns der kontaktfreudige (Damen!) Seniorchef Mörzinger die Produktion von Spezialpapieren, vom Hadern bis zum Endprodukt, erklärt. Die verbalen Erläuterungen gehen dann in die Praxis über: jeder kann sich sein Büttenpapier mit Initialen drucken.

Von dort fahren wir über Engelstein nach Rosenau, wo wir die Freimaurerausstellung und das Theater- u.Puppenmuseum besichtigen: Die fremd anmutende Kultur der Freimaurer mit ihrem mystischen Zeremoniell kontrastiert mit dem kindlichen Ambiente im Puppenmuseum. Der Unterschied konnte nicht größer sein.

Nach dem Mittagessen in Groß Globnitz nehmen wir Zwettl mit seinem Stift ins Visier. Der treue Verwalter führt mit kurzen, prägnanten Statements. Es erinnert uns alles ein wenig an Heiligenkreuz oder Lilienfeld. Und zwar weil die Zisterzienser klare Bauvorschriften hatten, die überall in gleicher Weise umgesetzt wurden. Und zum Abschluss erweist sich unser Führer noch als Oldtimerfreund: seit Jahren hortet er einen VW-Käfer. Hoffentlich muss er nicht einmal Besen und Schauferl einsetzen um die Reste zu entsorgen. Von Zwettl nach St.Leonhard am Hornerwald (gottseidank nicht am Forst) gelangen wir von der christlichen Mystik in die waldviertler Magik, die sich bekanntlich erst zu später Stunde entwickelt. Und wie!? Eine mystische Museumsführung und die bildlichen Darstellungen von mystischen Ereignissen und Begriffen bilden den verwirrenden Auftakt. Weiter geht es zu der langen Tafel im mystischen Dunkel mit dem fünfgängigen Hexenmenue. Gewürzt wird das Ganze mit Manipulation und Magie, wobei Dagmar (Wuggenig), Gerhard (Krammer) und Hans (Christ) ihre Sache als Medium bravourös erledigen. Wie, das bleibt den staunenden CVWlern ewig verborgen. Alles mystisch eben. Beim abschließenden „Tischerlrücken“ waren letztlich alle verzaubert.

Die Autos bleiben in der Geisterwerkstatt, mit dem Bus überwinden wir nächtens und montagmorgens die Strecke zwischen den Geistern und Quartier und zurück. Nach der morgendlichen Busfahrt, die die Ruhemöglichkeit verlängert, steht der Mohnwirt in Armschlag als nächstes Ziel am Programm. Der Mohn soll ja rauschhafte Zustände auslösen: er hat jedenfalls magische Wirkung. Weil die übrig gelassenen Mohnknödel von den linienbewussten Damen verschwinden auf, wie gesagt, magische Art und Weise. Nach einem Zwischenhalt beim Feuerwehrfest im Nachbardorf mit Oldtimer- Motorradfahrt und zünftiger Bewirtung führt uns der Weg nach Groß Gerungs zum Bahnhof. Die Lok ist schon vorgeheizt und mit Geratter geht es per Bahn nach Steinbach. Welche Wälder und Schluchten das Waldviertel zu bieten hat war vielen bislang unbekannt: man vermeint im Hochgebirge zu sein. Retour führt uns der Bus, der freundlicherweise nicht die Hauptstraße nimmt sondern uns gut übers Gebirge zurück nach Groß Gerungs bringt. Familie Böhm, die hier in der Gegend logiert, lädt uns zu einem Zwischenstopp bei sich zu Hause ein. Mit einem Willkommenstamperl beglückwünschen wir die stolzen Besitzer zu dem mit viel Mühe aufgebauten Besitztum. Aber jetzt rasch ins Quartier, das Abendessen wartet schon und dann ab ins Moor ! Manche nehmens wörtlich und tauchen etwas zu tief ein. Das tut jedoch der neuen Erfahrung keinen Abbruch und lässt die späte Heimkunft leicht verschmerzen.

Denn in der Früh heißt es schon wieder Abschied nehmen von dem Märchenschloß. Ja, es ist leider schon Dienstag der 17.Mai. Die Rückfahrt nehmen wir über die Glasschleiferei Weber.

Hier zeigt uns wieder der Seniorchef das traditionsreiche Handwerk und überreicht das Erinnerungsgeschenk an die Ausfahrt. Er ist übrigens auch Oldtimerfan: in seinem Fuhrpark befindet sich ein Steyr 2000 und ein Alfa Spider. Gerne macht er mit seiner Frau bei der Unterhaltungsvorstellung für ein Gruppenbild mit. Zu diesen freundlichen Leuten kommen wir gerne wieder. Von hier nach Heidenreichstein führen uns bekannte Wege fast wie im Flug: im Magic Jet (eine Illjuschin, dank magischer EU hierher gelangt) ist unser Mittagessen bald bereit.

Und fast magisch sind wir bei der Heimreise beflügelt: rasch vergeht die Fahrt zurück zu unserem Startort dem GH Schmidt in Ried am Riederberg. Pünktlich 18 Uhr. Wie die mystische Arbeitsmappe zeigt. Richard wollte uns weismachen er habe aus der Hüfte geschossen. Vielleicht. Er hat aber ins Schwarze getroffen. Danke für die Ausfahrt !!

Das Lexikon:

Magisch : geheimnisvoll, bannend, zauberhaft, die Magie betreffend

Magie: zusammenfassende Bezeichnung von Praktiken, mit denen der Mensch seinen eigenen Willen in einer Weise auf die Umwelt übertragen will, die nach naturwissenschaftl. Be-trachtungsweise irrational erscheint.

Mystisch : geheimnisvoll, dunkel; bewusst außerrational, die Mystik betreffend

Mystik : in der Religionsgeschichte weitverbreitete Sonderform religiösen Verhaltens.

 

 

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FRÜHJAHRSAUSFAHRT 17. April 2005:
 

Wer war schon einmal in Wullersdorf?

Wenn ja, dann warst Du wahrscheinlich bei unserer diesjährigen Frühjahrsausfahrt mit!

Und die begann am 17. April um 9:00 Uhr bei der Jet-Tankstelle in der Breitenfurterstrasse.

Es war eher regnerisches Wetter angesagt, aber es kamen trotzdem 26 Oldtimer mit insgesamt 52 Personen, 3 Kindern, darunter 24 Gästen, und einem Hund.

Zuerst ging unsere Fahrt über Breitenfurt, den Kl. Semmering in das Irenental und dann weiter über Sieghartskirchen, Judenau und Michelhausen nach Rust im Tullnerfeld in die „Figl-Gedenkstätte“. Denn in dieser kleinen Ortschaft wurde Leopold Figl geboren. Wir erhielten einen kurzen Einführungsvortrag und konnten dann das modern ausgebaute Museum besichtigen.

Dann fuhren wir weiter nach Tulln, wo in den Albrechtsstuben unser Mittagessen schon vorbestellt war. Aufgrund der überraschend hohen Teilnehmeranzahl wurde das Extrazimmer eigentlich zu klein, aber alle waren mit den servierten Speisen und Getränken zufrieden. Der anschliessende „Verdauungsspaziergang“ führte uns in das nahegelegene ehemalige Minoritenkloster, wo wir die - anlässlich der Neutrassierung der Westbahnstrecke gemachten - archäologischen Funde bestaunen konnten. Und die sind beachtlich, reichen doch ihre Datierungen von 5.000 v. Chr. bis ins 6. Jh. n. Christus.

Weiterfahrt über Kichberg am Wagram, Ruppersthal, Eggendorf nach Wullersdorf. Das bemerkenswerte in Wullersdorf ist, daß es hier eine gotische Wehrkirche gab, 1723 der Bau einer barocken Kirche von J. Prandtauer begonnen wurde, von J.Mungenast 1733 vollendet. Und unter dieser Kirche und in der näheren Umgebung gibt es noch mittelalterliche Fluchtanlagen, die man zum Teil besichtigen kann.

Nachdem wir alles mit Hilfe einer ortskundigen Führung besichtigt hatten, fuhren wir über Kammersdorf, Grossmugl, Karnabrunn, Ulrichskirchen, und Hagenbrunn nach Stammersdorf in den Winzerhof Leopold, wo uns ein reichliches Heurigenbuffet nach 202 km genussreichem Fahren auf Nebenstrassen zum Ausklang des Tages erwartete.

Unser aller Dank richtet sich an Brigitte und Karl Hrdlicka, denn ihnen ist es wieder gelungen, uns Unbekanntes in der Umgebung von Wien zu zeigen.

P. S.: Die beiden müssen eigentlich Überstunden mit Beten für gutes Wetter verbracht haben, denn es hat nicht geregnet, es haben sich sogar ein paar Sonnenstrahlen hervorgetraut!

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MESSE TULLN 7. + 8. Juni 2003:
 

Auch dieses Jahr war der CVW bei der Oldtimermesse in Tulln vertreten. Das diesjährige Motto lautete: DAF DER NIEDERLÄNDISCHE PERSONENWAGEN. Dazu stellten wir je einen Daf 600, ein Daffodil einen Daf 44 und einen Daf 66 aus.
Die ausgestellten Fahrzeuge wurden von Hrn. Steirl "zusammengetragen" und die Begleitmappen von Hrn. Wuggenig auf Basis von Steirls Materialsammlung zusammengestellt.
Acht Mitglieder bauten am Donnerstag den Clubstand auf und betreuten ihn Samstag und Sonntag abwechselnd. Das Interesse der Besucher war wie jedes Jahr hervorragend und viele von ihnen konnten sich wieder einmal ein Fahrzeug aus ihrer Jugend von der Nähe ansehen. Einige erinnerten sich daran, auch einmal selbst einen DAF besessen oder in der Familie gehabt zu haben. Aus der Szene wurde der eine und andere "Wissende" durch sein "Fachwissen" vorlaut. Dazu sei angemerkt, dass selbstverständlich alle ausgestellten Fahrzeuge mit der Daf-Variomatic ausgestattet waren, weil es sie anders nicht zu kaufen gegeben hätte und dass die Daf-Variomatic keine Automatik im herkömmlichen Sinn ist.
Der Abbau gelang in Rekordtempo mit derselben Crew. Herzlichen Dank allen Helfern des Auf- u. Abbaus!
Das Ergebnis der Clubwertung des Veranstalters ergab für den CVW den 13. Platz bei 74 teilnehmenden Clubs. Das ist für uns ein achtbares Ergebnis bei so großer Konkurrenz.


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Herbstausfahrt, 21. Sept. 2003, Christ/Christ
  Es geschehen doch noch Wunder: Eine Ausfahrt von Hansi & Helga bei strahlendem Sonnenschein! Nach Eintreffen der Autos um 08:00, war die Abfahrt für 09:00 vom Motorradmuseum in Sulz geplant. 18 Oldtimer nahmen die fahrerisch anspruchsvolle Strecke (Hansi macht´s möglich) unter die Räder. Die Strecke führte uns zuerst einmal Richtung Süden nach Puchberg/Schneeberg zu einer Kaffeejause. Nach ausgiebiger Stärkung (sehr sehr süße Kardinalschnitte) brachen wir auf, um rechtzeitig zum Mittagessen in Sticklberg einzutreffen. Auf der Strecke stellte sich heraus, daß manche nach dem Motto "Die Letzten werden die Ersten sein!" leben, und daher plötzlich vor der Kolonne warteten. Die Menüauswahl in Stickelberg war gut getroffen und erfüllte alle Wünsche. Nach der Stärkung führte uns die rote Krachsemmel nach Schwarzenbach zum Keltendorf mit der größten und besterhaltenen Wallanlage Österreichs. Wir lernten bei einer historischen Wanderung um die Wallanlage und auf den Burgberg einiges über die Kelten und genossen den Blick vom Museumsturm in die hügelige Landschaft mit ihren zahlreichen Mostwirten. Richtung Norden verließen wir nach der Führung das Keltendorf und fuhren wieder auf anderer Strecke nach Gruberau zum "Schusternazl", wo wir unser Abendessen in geselliger Runde einnahmen.
Das war eine gelungene Ausfahrt, die Lust auf mehr aufkommen läßt! Die Gelegenheit ergibt sich 2004, wenn das bewährte Team Christ/Christ uns zu einer JUBI (29. Mai - 1. Juni) einlädt. Danke für die 220 km bei herrlichem Wetter!

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JUBI 2003, 7. - 10. Juni 2003, Südburgenland:
 
Es war der 07.06.03, als 14 Oldtimer verschiedenster Marken und Typen um 08:30 vom Blauen Hof des Schloß Laxenburg aus unter Führung von Dagmar & Gerald Wuggenig die erste Etappe der JUBI 03 unter die Räder nahmen. Rund 180 km fahrerisch abwechslungsreichster Straßen standen uns an diesem Tag bevor. Die erste Pause wurde uns gegönnt, als wir in den Hof des Schloß Schlaining einfuhren. Im Europäischen Museum für Frieden lernten wir die verschiedensten Konfliktauslöser und eventuelle Lösungen von Konflikten kennen bis wir zu einem ausgezeichneten Mittagsmahl aufbrechen durften. Zurück bei unseren Fahrzeugen wurden wir auf den Eisenberg gelenkt, wo wir bei mehreren Gläsern Wein aus dem Weingarten des Herrn Horvath und einer stattlichen Anzahl von Salzgebäck der Frau Horvath einen Blick in das Gelände nehmen durften, das uns die nächsten Tage aufnehmen würde. Der nächste Besuch galt dem Geschichtenhaus Bildein, wo wir über die Geschichte Deutsch-West-Ungarns Näheres erfuhren, liebenswert erklärt von zwei "Zeitzeuginnen". Zu diesem Zeitpunkt waren fast alle 28 Automobilisten und Beifahrer der Reise so gut wie "durch" und nur mehr beschränkt aufnahmefähig. Die Ankunft in unserem Hotel in Hagensdorf im Burgenland erlöste uns von den Qualen und das Abendessen bescherte uns den ersten Hauptzweck unserer Reise: Uhudler!
Am 08.06. gingen es unsere Führer mit uns flott an. Der erste Besuchspunkt wartete schon nach 10 min in Moschendorf in Form des Imkers Hr. Schwab auf uns. Gesunde Produkte finden immer reißenden Absatz. So war es auch mit Propolistropfen u. -Cremen, Honigschnäpsen und -Likören und natürlich Honig, dessen Entstehen wir dabei genauestens gelernt haben. Die Wallfahrtskirche Maria Weinberg sahen wir zwar nur von unten hinter Bäumen (sehr idyllisch gelegen) aber die weitere Strecke suchte wieder ihresgleichen. Die Weinstraße der Weinidylle führte uns in den Punitzer Wald, wo 1. die Dauphine von Sepp eine Radmutter vermissen ließ und 2. das Daffodil von Herwig (gelenkt von Gerald) durch Klopfgeräusche im Inneren auf sich aufmerksam machte. Nach einem wie üblich ausgezeichneten Mittagsmahl in Deutsch Tschantschendorf beim Walits-Guttmann fuhren wir sieben Km in das zwei Km entfernte St. Michael zum Landtechnischen Museum. Dieses beherbergt die einzige vollständige Porsche-Traktorensammlung und jede (und zwar wirklich jede) Menge sonstiger Traktoren, Standmaschinen, usw.! Die Rückfahrt in unseren "glühenden" Oldies ließ uns auf die abendliche Weinkost mit Kellerabend als Abkühlung hoffen. Die Traktorfahrt nach Heiligenbrunn ließ unsere Lebensgeister wieder ein wenig erwachen und die anschließende Führung durch das denkmalgeschützte Kellerviertel von Heiligenbrunn stimmte uns auf die von Hr. Luisser sen. gestaltete Weinkost ein. Der Kellerabend mit Speis und Trank beschloß den zweiten Tag der JUBI 03. Übrigens: Dem Kabel-aus-der-Steckdose-Zieher des Brunnens sei Dank gewidmet.
Der dritte Tag (09.06.) führte uns noch weiter in den Süden des Südburgenlandes an der Ungarisch-Österreichischen Grenze entlang (Straßenmitte!) nach Neumarkt an der Raab zu einer Kernölmühle. Hr. Lanner zeigte uns die Funktionsweise der Ölmühle (jetzt richtig geschrieben) und eine alte Rauchkuchl. Die Damen kauften inzwischen Kernöl beim Bauern (eine langwierige Angelegenheit). Weiter ging´s dann nach Neuhaus am Klausenbach zum Sampl auf ein ...... jawohl Mittagessen. Nach dem Essen hatten die Reiseleiter ein Einsehen mit den Kabriofahrern und ein Gutteil der Strecke führte durch kühlen, schattigen Wald. Hr. Kisser - Gründer des Ensemble Gerersdorf - empfing uns und führte uns mit erläuternden Worten durch sein Werk. Auch die alte, neu aufgebaute Schmiede war befeuert und zwei Schmiede, die das alte Handwerk noch beherrschen, schmiedeten für den CVW ein Hufeisen und einen Nagel. In Hagensdorf im Schwabenhof erwartete uns dann Gegrilltes als Abendessen und jeder Teilnehmer der JUBI 03 bekam vom Veranstalter einen Tonplutzer gefüllt mit Uhudler als Erinnerung überreicht.
Der 10.06. war leider der letzte Tag unserer Fahrt ins Südburgenland und er begann gleich mit einer Besichtigung der Burg Güssing. Die Führung hinterließ einen bleibenden Eindruck und mittlerweile hatte die Sonne die Oldies auch wieder ordentlich aufgeheizt, dass wir beruhigt weiterfahren konnten. In Martin´s Cafe-Restaurant in Eisenberg (merke: tiefsinnig wurde als Ende Südburgenland der Anfang gewählt) wurden wir zu Mittag verwöhnt. Der nächste Besuch galt der Straußenfarm des Hrn. Horvath in Schandorf. Diese lieben Viecherl´n wurden uns von ihrem "Papa" näher gebracht und wir lernten einiges über deren Aufzucht. Nach weiteren 126 Km in sengender Hitze (Radio Burgenland sprach von 36°C) erreichten wir wieder Laxenburg, wo wir im Laxenburgerhof bei einem kleinen Imbiß und einem Weichsellikör unseren Abschied voneinander nahmen.
Ich danke als Veranstalter Dagmar und mir für die gelungene JUBI 03 und allen Teilnehmern für die fahrerische Disziplin und die Aufmerksamkeit, die trotz der herrschenden Temperaturen aufgebracht wurde


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FRÜHJAHRSAUSFAHRT 13. April 2003:

Unsere heurige Frühjahrsausfahrt fand am 13.April unter der bewährten Leitung unseres Exobmannes Richard statt.
Sie ging bei anfangs kaltem, bewölktem in späterer Folge schönem Wetter unter dem Titel "unterwegs auf der Weinviertler Weinstrasse " über die Bühne. Treffpunkt war an diesem Sonntag das Museum "Diesel&Dampf" in Unterrohrbach ab 8h30,wo es ein kleines Frühstück (Kaffe und Kuchen) gab und die Möglichkeit der Besichtigung des Museums. Abfahrt war pünktlichst - wie könnte es anders sein - um 9h 30.Die ca. 80km lange erste Etappe führte uns quer durch das Weinviertel, durch Ortschaften mit klingenden Namen wie z.B.: Obergänserndorf, Herzogbierbaum, Oberstinkenbrunn, Jetzelsdorf oder Kleinriedenthal, direkt nach Retz.
Wir nahmen mit unseren Fahrzeugen am Hauptplatz Aufstellung, und lauschten den Begrüßungsworten des Retzer Tourismuschefs Herrn Griebler, der uns zur nachmittäglichen Führung durch die Retzer Weinkeller einlud. Der Weg führte uns aber vorerst ins Fahrrad- Museum welches seine Heimat im Schloß Retz gefunden hat. Herr Fritz Hurtl, der Initiator und Direktor dieses Kleinods gab uns interessant Auskunft über die Entstehung des Fahrrades ,und da in erster Linie des Steyr-Waffenrades.
Nach dieser Führung bzw. Besichtigung war im benachbarten Schlossrestaurant der Mittagstisch für uns gedeckt. Es war reichlich Zeit die ausgezeichnete Küche zu genießen, denn "sammeln" war um 13h30.Ein kurzer Verdauungsspaziergang zu unseren Fahrzeugen, die von sehr vielen Schaulustigen umschwirrt waren ,war wie bereits erwähnt die Führung durch den Retzer Erlebniskeller angesagt. Es war wirklich ein Erlebnis und ich würde jedem raten wenn er in der Gegend ist jenen zu besuchen. Er wird es nicht bereuen. Nach einer abschließenden Weinverkostung starteten wir um 15h30 Richtung Heldenberg (Grabmahl von Feldmarschall Radecky).Unsere zweite Etappe führte uns jetzt an die nördliche Flanke des Weinviertels, vorbei an Oberhalb, Roselsdorf, Gettsdorf nach Heldenberg. Die Führung durch diese von k.u.k. Schuhlieferant Parkfrieder (ein Freund und Verehrer Radetzkys) erbaute Anlage, unter der Leitung von Anton Wamerl war ein Erlebnis besonderer Art und kann nicht geschildert, sondern nur erlebt werden .Danke Anton!
Der Abschluß dieser gelungenen und schönen Tagesfahrt fand im Weinkeller der Familie Streicher in Ottenthal /Wagram statt. Bei kaltem Büfett und gutem Wein ließen wir den Tag ausklingen. Je nach Müdigkeit machten sich die Teilnehmer ( 19 Fahrzeuge und 33 Personen) auf die doch noch etwas lange Heimreise.

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2002
   
15. JUBI, 17. - 21. Mai 2002:
 

SÜDTIROL "anders gesehen"
organisiert von Richard Lachnit unter Beihilfe von Max und Ingrid Mayer

Das kleine Land südlich der Alpen ist ein Mikrokosmos mit drei Kulturen und Sprachgruppen, vom Lauf der Geschichte zusammengezwungen. Das Tauziehen um den strategischen Stützpunkt Südtirol hat Tradition. Schwelte doch lange ein politisches Kompetenzgerangel, obwohl die Provinz längst autonomen Status erlangt hatte.

Freitag:
Das Gros der Mitfahrenden sammelte sich um 05:45 am Wiener Südbahnhof zur Verladung der Fahrzeuge und verließ um 06:45 mit dem Zug und überquellenden Jausensäcken Wien Richtung Lienz um dort von zwei weiteren Teilnehmern (BMW´s) und der Polizei erwartet zu werden.
Dann gings los: Durch das Pustertal nach Olang, hinauf auf den Furkenpaß (1759m), hinunter nach Zwischenwasser, hinauf auf das Würzjoch (2006m), das Villnösstal hinunter nach Klausen - geschafft! Aber da fehlen drei! Das Baby, Bayerl sen. und Bayerl jun. verblieben auf 2000m Höhe und warteten auf den Abschleppdienst. Das eine wegen Pleuellagerschaden, die beiden anderen, um einen würdigen Abgang zu gewährleisten. Die beiden wurden später vom Jüngsten der Truppe (BMW 1502) nachgeholt um auch ihr Zimmer bei Fam. Oberpertinger im Spitalerhof zu beziehen. Der Rest des Abends verging bei Vernatsch aus Südtirol.

Samstag:
09:00 Abfahrt Richtung Brixen nach Neustift (ausgiebige und sehr interessante Besichtigung), Weiterfahrt nach Palmschoß zum Restaurant Aurora (Mittagessen). Mit vollen Bäuchen erklommen wir dann das Penserjoch (2211m) um den Winter kennenzulernen. Die lebende Werkstatt in Sarntheim musste wegen Regen gestrichen werden, so fuhren wir durch unzählige Tunnel nach Bozen und weiter zurück nach Klausen. Herwig´s und Agnes´ Goggo fuhr da schon mit externem Stromspender (bereitgehalten von unseren Begleitern vom ARBÖ).

Sonntag:
Jetzt ging´s los! Durch das Grödnertal aufs Grödnerjoch (2121m), weiter nach Corvara, knapp danach beim Hotel Monte Cherz das Mittagessen nachdem unser Reiseleiter Richard zu einer Bergwanderung eingeladen hatte, die die meisten mitmachten. Der weitere Weg führte begleitet von Regen und Hagel über den Campolongo (1876m) auf den Passo Pordoi (2239m). Eine Auffahrt bei herrlichem Sonnenschein mit der Funivia auf das Pordoi ließ uns wieder neue Lebensfreude erlangen. Der Schnee dort oben war weiß, tief und kalt, doch bei heißem Eierlikör machte es richtig Spass, darin zu wühlen. Nach der Abfahrt ins "Tal" erklommen wir mit unseren Autos noch das Sella Joch (2244m). Von nun an ging´s bergab bei einem Südtiroler Holzschnitzer vorbei (Einkaufsstopp) über verschlungene Pfade zurück nach Ciusa.

Montag:
Heute war "Tal" angesagt. Um 08:30 verließen wir Ciusa Richtung Nigerpass (nur 1688m), Karerpass (nur 1745m), Karersee (Besichtigung) und Burg Runkelstein. Auf Runkelstein nahmen wir lebensspendende Stoffe zu uns und genossen eine Führung in die Vergangenheit. Der Nachmittag zeigte uns in Lengstein die berühmten Erdpyramiden. Unser letztes Abendessen in Südtirol nahmen wir auf Richards Einladung im Torgglkeller ein.

Dienstag:
Eine leichte Übung. Von Klausen fuhren wir eben über Brixen, Bruneck, Toblach nach Abfaltersbach um von hier aus die Pustertaler Höhenstraße zu bezwingen. Jetzt passierte das Unmögliche: Obwohl wir alle das gleiche Ziel hatten, hatten wir internen Gegenverkehr. In Burgfrieden wurden die Erinnerungsfotos aufgenommen. Das Mittagessen im Leisacherhof und die anschließende Zugfahrt nach Wien beschlossen die 15. Jubiläumsfahrt 2002.
Diese Ausfahrt war die Krönung automobilistischer JUBIs. Nicht nur, dass uns Richard in schwindelerregende Höhen führte, ließ er uns auch in fünf Tagen alle vier Jahreszeiten erleben (Planung ist alles). Die Teilnehmer des ARBÖ sorgten jeden Abend dafür, dass am Folgetag wieder alle dabei sein konnten und waren auch mit einer heute noch vielfältig eingebauten 6V Zündspule ausgestattet. Ingrid und Max sorgten für einen reibungslosen Ablauf, wenn es Richard von der Last der Organisation (Parkaufstellung, Verkehrsregelung, ....) zu befreien galt.

Danke, wir haben es sehr genossen!


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